Shelby Racing

Eine Erfolgsgeschichte
aus der Welt des Automobilrennsports.


Das Shelby Racing-Team
 

Bill Krause

Shelby American’s erster Werksteamfahrer. 1962 verliess er Shelby nach dem Rennen in Nassau und ging zu Chevrolet. Heute ist er ein erfolgreicher Honda-Händler in Kalifornien.

Dave McDonald

Kam im Februar 1963 zu Shelby American. Sein natürliches Talent und sein unglaubliches Verlangen brachten ihn in kürzester Zeit an die Spitze. 1964 starb er in einem Crash beim Indianapolis 500.

Ken Miles

Er kam zu Shelby American im Februar 1963. Er war damals einer der besten Porschefahrer seiner Zeit. Seine unglaublichen Fähigkeiten als Fahrer und Ingenieur verhalfen dem Shelby Team zu einer neuen Dimension. Er starb bei Testfahrten mit dem Ford GT40 J Fahrzeug in Riverside im August 1966.

Dan Gurney

Fuhr 1963 sein erstes Rennen für Shelby American in Daytona. Er wurde zu einem der weltbesten Allround-Fahrern. So gewann er Rennen in den verschiedensten Fahrzeugen und Klassen. Er baute Indianapolis-Rennwagen und ist ein fester Bestandteil der amerikanischen Rennsportgeschichte.

Skip Hudson

Ein Schützling von Dan Gurney und ein Veteran der West Coast Rennszene. Er fuhr für Shelby das Daytona Continental 1963, welches er wegen einer verlorenen Radmutter abbreche musste.

Glenn „Fireball“ Roberts

Ein erfahrener Stock-car-Rennfahrer und vermutlich der beste Speedway-Fahrer dieser Zeit. Er war Co-Driver von Dave McDonald auf einer Cobra, 1963 in Sebring. Er verunglückte 1964 bei einem Unfall in Charlotte.

Phil Hill

Fuhr 1963 sein erstes Rennen für Shelby American in Sebring. Er war Amerikas erster Weltmeister und er fuhr für Shelby, wenn es sein Grand-Prix-Kalender erlaubte.

Lew Spencer

Er fuhr 1963 seine erste Cobra in Sebring und fuhr weitere Rennen an ausgesuchten Veranstaltungen.

Bob Holbert

Er wurde im April 1963 ein fixer Teamfahrer. Zusammen mit Mc Donald und Miles brachte er die Cobra zu einer dominanten Grösse im GT-Rennzirkus. Bevor er zu Shelby kam, war er einer der damaligen Weltklasse Porsche-Fahrer.

Bob Bondurant

Verstärkte Mitte 1963 das Team. Er war das Rückgrat der Anstrengungen die für die FIA-Rennen 1964 und 1965 gemacht wurden und vermutlich auch der Fahrer, der am meisten zum Weltmeistertitel beigetragen hat. Er betreibt heute eine Rennfahrerschule ausserhalb von San Francisco.

Frank Gardner

Einer von Australiens besten Rennfahrern. Er fuhr 1963 sein erstes Rennen für Shelby in Nassau.

John Morton

Der erste Mechaniker der zum Werksfahrer wurde. Er war Co-Driver des 427 Prototyp in Sebring, zusammen mit Ken Miles. Auch war er später Joe Freitas Teamkollege in Bridgehampton.

Jerry Grant

Fuhr 1964 sein erstes Rennen für Shelby American an der Targa Florio. Er zeigte seine besten Leistungen immer als Dan Gurney's Teamkollege.

Innes Ireland

Ein weiterer der Top Grand Prix Stars, der sich bei Shelby American verpflichtete. Er fuhr seine erste Cobra an der Targa Florio 1964 und danach in Rheims. Später war er stark in der Entwicklungsarbeit für den GT40 involviert.

Masten Gregory

Einer der ersten GP-Fahrer in Amerika. Er fuhr die Targa Florio 1964 für das Shelby American Team und wurde danach einer der GT40-Fahrer. Er galt als furchtloser und exzellenter Fahrer. So war er auch an den Lenkrädern der meisten Rennwagen dieser Zeit anzutreffen.

Jochen Neerpasch

Startete erstmals für Shelby in Spa 1964. Der deutsche Rennfahrer verhalf dem Team 1964 und 1965 zu vielen Erfolgen. Er war später viele Jahre der Manager des BMW-Motorsport-Teams.

 

Bob Johnson

Bob Johnson begann für Shelby Cobra zu fahren mit dem Renneinsatz in Daytona 1964 wo er als Teamkollege von Dan Gurney startete. Er war einer der erfolgreichsten Privatfahrer der Shelby American zur Verfügung stand.

Jo Schlesser

Einer der wichtigsten Fahrer beim Gewinn des FIA-Weltmeistertitels war Jo Schlesser. Er fuhr seine meisten Rennen in Europa.  Jo verunglückte beim französischen Grand Prix 1968 am Steuer eines Honda F1 Rennwagen.

Chris Amon

Einer der besten Rennfahrer, der aus New Zealand stammte. Er stiess 1964 für das Rennen in Le Mans zum Team. Auch er war einer der Rennfahrer, der sehr stark in der Entwicklung des GT40 involviert war.

Dick Atwood

Einer der wenigen Fahrer, der Cobras für Shelby und auch für Alan Mann fuhr. Der Engländer war bei der GT40-Entwicklung beteiligt und war später ein erfolgreicher Ford Lola-Fahrer.

Jo Siffert

Der hervorragende Schweizer Rennfahrer verstärkte 1964 das Shelby American Team als Experte für Bergrennen. Er gilt, bis Heute, als einer der Weltbesten Rennfahrer, doch leider verunglückte auch er 1971 in Brands Hatch.

Maurice Trintignant

Der französische Rennfahrer fuhr Cobras für Ford Frankreich, wenn es sein Rennkalender erlaubte. Auch startete er für Shelby America 1964 an der Tour de France.

Ed Leslie

Er wurde bekannt als einer der besten Formel 1-Fahrer Kaliforniens. Nach dem Tod von Mc Donald und dem Abgang von Holbert wurde er Teammitglied. Vor allem war er an den Erfolgen des Racing-Teams in Amerika beteiligt.

Jack Sears

Ein weiterer englischer Fahrer, der in der Geschichte der Cobra involviert war. Er fuhr unter anderem Rennen für Shelby, Mann und Willment Racing.

Skip Scott

Er fuhr 1964 einige Rennen für das Shelby Team. Meist war er aber auch der führende der privaten Cobra-Fahrer. 1965 gründete er das Essex Wire Team und verwendete dabei Cobras und auch GT40.

Charlie Hayes

Auch er war einer der vielen Cobra-Privatfahrer. Er fuhr unter anderem 1965 den Lang Cooper.

Ronnie Bucknum

Ein weiterer erfolgreicher Rennfahrer, der aus Kalifornien stammte. Ronnie fuhr Roadsters für Shelby im Jahr 1964. Er wurde vor allem durch seinen Einsatz bei Honda als Formel 1-Fahrer bekannt.

Richie Ginther

Er fuhr 1964 nur ein Rennen für Shelby American. Dies war am Times Grand Prix mit einer King Cobra. Richie war sehr stark bei den Tests und der Entwicklung der King Cobra involviert. 1965 fuhr er zusätzlich den GT40 als Shelby American Werksfahrer.

Parnelli Jones

Gewinner des Indy 1963 Rennens. Er hatte einen erfolgreichen Einstand, als er gleich bei seinem ersten Rennen den Times GP in Riverside gewann.

Allen Grant

Ein weiterer Shelby-Angestellter der die Chance zum Rennfahrer bekam. Allen wurde zu einer der Hauptstützen des 1965 FIA-Teams.

John Timanus

Auch er war ein Shelby American-Mitarbeiter der die Chance zum Rennfahrer bekam. Bei ihm war es das Rennen in Daytona 1965. John war aber auch der Chef Driving Instructor der Shelby Driving School und ein angesehener Rennfahrer an der Westküste. Heute ist er der Technical Chief des SCCA.

Jim Adams

Er fuhr zusammen mit Lew Spencer das Rennen in Sebring 1965. Er galt als einer der besten SCCA-Werksfahrer an der Westküste.

Hal Keck

Einer der besten Cobra-Fahrer der Ostküste. Er kam in der Saison 1965 zum Shelby American Racing Team und teilte sich den GT-Sieg zusammen mit Jo Schlesser.

Rick Muther

Er fuhr 1965 in Daytona für Shelby doch seine Verpflichtungen in der Gruppe 7 und in Indianapolis verhinderten ein weiteres Engagement für das Shelby-Team.

Tom Payne

Ab Daytona 1965 verstärkte Tom das Racing-Team. Er war Bob Johnsons Co-Driver bei ausgewählten Rennen des 1965 FIA-Rennkalenders. Er war der teaminterne Clown und fuhr sogar ein Rennen in einem Smoking inklusive Krawatte.

Sir John Whitmore

Er machte sich einen Namen als Fahrer von Mini Cooper, Lotus Cortina und Elan. Während der Saison 1965 fuhr er Cobras in den europäischen FIA-Rennen und war stark am Gewinn des Titels beteiligt.

Dr. Dick Thompson

Ein Zahnarzt aus Washington DC der als Corvette-Rennfahrer bekannt wurde. Er stiess 1965 zum Shelby-Team und fuhr verschiedene Rennen für das Team. Unter anderem fuhr er auch Rennen für Essex Wire in einer Cobra 427.

Peter Revson

Er war ein bekannter Can-Am und Grand-Prix-Fahrer seiner Zeit. So fuhr er unter anderem den Shelby Racing McLaren in der Saison 1968. Er verunglückte 1974 beim Grand Prix von Südafrika.

   

Und die Köpfe in der Ingenieurabteilung

 
   

Phil Remington

Er war das mechanische Genie in der Werkstatt. Jemand brachte einen Vorschlag oder hatte nur eine unmögliche Idee, doch Phil setzte jede Idee um und fertigte die benötigten Teile an und dies perfekt. Ohne Phils mechanische Begabung währe die Cobra nie zu dem Fahrzeug geworden, dass solche Erfolge feiern konnte.Diese Tätigkeit übt er noch heute beim Dan Gurney All American Racing Team aus.

Peter Brock

Er war Carroll Shelbys erster Angestellter und dessen rechte Hand. So war er Fahrlehrer, stellvertretender Geschäftsleiter, Public-Relations Manager und Designer in einer Person. Doch vor allem machte er sich einen Namen als Designer des Daytona Cobra Coupes.

 

Shelby American
Ohne  die vielen bekannten und unbekannten Mitarbeiter währe der ganze Traum nie zu einer Rennsportlegende geworden!(Dieses Foto stammt aus dem Jahr 1964, als eine Motorsportzeitschrift die Kandidatur Dan Gurneys für die Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten initiierte! Leider „verlor“ er die Wahl gegen Lyndon B. Johnson)

 

 

Dieses Verzeichnis entstand zu Ehren und zum Andenken an die vielen Fahrer, die, wie Ken Miles, ihren Traum mit dem Leben bezahlten. Ohne diese Fahrer und die vielen Shelby American Mitarbeiter, würden die Shelby Cobra und der Ford GT40 niemals zu den erfolgreichsten Sportwagen der Motorsportgeschichte zählen.

Die Fotos wurden mit der ausdrücklichen Erlaubnis von Dave Friedmann (Shelby American Teamfotograph) publiziert.

 

 

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